«Man kann einen Menschen nichts lehren. Man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.»

Galileo Galilei Italienischer Universalgelehrter

Als Coach selbständig werden. Berufung leben. Glücklich sein.

Der Markt für Coaching ist ein Wachstumsmarkt. Er ist aussichtsreich.

Zugleich ist er ausgesprochen wettbewerbsintensiv. Zahllose Anbieter bieten «Coaching»-Leistungen an, ohne im engen Sinne Coach zu sein. Der Begriff ist nicht geschützt.

Doch auch, wenn man den Kreis eng zieht und sich auf die klassischen Business- und Life-Coaches konzentriert, hat der Kunde die Qual der Wahl: Woran soll er seine Entscheidung für einen Coach festmachen? Für jedes sinnvolle Signal ist er dankbar.

Leadership ohne Followship ist ein Ding der Unmöglichkeit

Monique R. SiegelSchweizer Unternehmensberaterin

Nach der Coaching-Ausbildung

Eine gute Positionierung gibt Antwort auf genau diese Frage: Weshalb soll sich Ihr Kunde für Sie entscheiden?

Wenn Sie soeben Ihre Coaching-Ausbildung abgeschlossen haben, sind Sie vermutlich noch erfüllt von den Möglichkeiten und den Chancen, das Leben der Menschen zu verbessern.

Viele Coaches sinnen zu Beginn ihrer Selbständigkeit auf ein Angebot, dass sich im weitesten Sinne unter die Überschrift «Ich verhelfe Dir zu einem erfüllteren Leben» fassen lässt. Es ist ein ausgesprochen menschenfreundlicher Ansatz, doch er führt auf einen wirtschaftlich schwierigen Pfad.

Die grösste Handlungsenergie liegt dort, wo Menschen Not empfinden. Verkaufsprofis sprechen von «Leidensdruck». Das Leben zu verbessern, ist im Vergleich dazu ein deutlich schwächeres Kaufmotiv.

Am besten wählen Sie aus Ihren möglichen Positionierungen diejenige aus, bei der die Betroffenheit am grössten ist. Wenn Sie sich ein Bild machen wollen

  • suchen Sie im Netz nach Meldungen über Entlassungen in Unternehmen oder vergleichbare Ereignisse, die mit einem Coaching aufgefangen werden können,
  • sprechen Sie mit Führungskräften und machen sich mit deren Herausforderungen vertraut und
  • recherchieren Sie Studien zu Entwicklungen in Ihrer Branche. Erkunden Sie, wie sich die Digitalisierung für Ihre Branche auswirkt und was sie für die Mitarbeitenden bedeutet.

Machen Sie sich bewusst, wie Ihr Kunde über seine Probleme spricht und wie er recherchiert. Denn auch dies ist eine Stolperfalle: Im Kern ist insbesondere Ihr Online-Angebot gut doch Sie verwenden Begriffe, nach den niemand sucht.

Als Coach berufliche selbständig werden und erfolgreich sein

Als Coach selbständig zu werden, ist der einfache Schritt. Für den dauerhaften Erfolg müssen Sie sich engagieren.

Geben Sie einer guten, überzeugenden Positionierung unbedingt den nötigen Raum. Ohne Positionierung kommen Sie heute nicht mehr weit.

Typische Fragen, die Sie im Rahmen einer Positionierung oder einer Positionierungsberatung beantworten sind:

  • Wer sind Sie?
  • Wofür stehen Sie?
  • Wer ist Ihr Kunde?
  • Was bieten Sie an?
  • Was ändert sich mit Ihrem Angebot für Ihren Kunden?
  • Wie vollzieht sich die Veränderung?
  • Weshalb soll sich Ihr Kunde genau für Sie entscheiden: Nennen Sie zehn gute Gründe.
  • Was wollen Sie erreichen: Wo stehen Sie in drei Jahren?

Kunden wünschen sich Sicherheit. Überlegen Sie deshalb, wo Sie die meiste Berufs- und Lebenserfahrung haben und machen diese zum Eckstein Ihrer Positionierung. Machen Sie sich ausserdem Ihre persönlichen Stärken bewusst und überlegen, wie Sie diese zum Nutzen Ihrer Kunden einsetzen können.

Suchen Sie sich eine Nische, die zu Ihnen passt und positionieren sich etwa als ADHS-Coach, Coach für Führungskräfte, Coach für Quereinsteiger oder Outplacement-Coach. Oder wollen Sie lieber Motivationscoach werden? Die Möglichkeiten sind vielfältig. Wichtig ist, dass Sie sich auf einen Zielkunden fokussieren, denn nur so finden Sie eine Ansprache, mit der er sich verstanden und abgeholt fühlt.

Vielen Coaches bereitet die Fokussierung auf eine Nische ein ungutes Gefühl. Ihrem Impuls folgend breiten sie vor ihrem Kunden ein breites Angebot aus und wollen sich so möglichst viele Chancen offen halten. Doch Angst ist ein schlechter Ratgeber! Kunden suchen gezielt nach Lösungen für ihre Probleme und Aufgaben. Im Wunsch, es allen recht zu machen, fällt ein solcher Coach immer durch die Raster.

Geben Sie Ihrer Positionierung eine persönliche Note

Wie wählen Kunden einen Coach aus? Selbstverständlich wollen sie wissen, dass Sie fachlich für die Aufgabe qualifiziert sind. Doch dies ist nur die halbe Wahrheit: Kunden interessieren sich auch dafür, ob die Chemie zwischen Ihnen stimmt.

Personalentscheider haben uns von ihren Auswahlkriterien erzählt: Sie schauen zuerst, worin die Aufgabe liegt und welchen Coach sie brauchen. Sie treffen eine Vorauswahl und prüfen, ob die Coaches die Aufgabe fachlich lösen können.

Wer auf unglaubwürdige Weise von sich behauptet, alles zu können, wird aussortiert. Im Anschluss prüfen sie die persönliche Passung: Ist der Coach zum Beispiel jemand, der sich in der Konzernwelt bewegen kann? Passt er zum Selbstbild des Unternehmens?

Manche Entscheider suchen ganz gezielt nach Coaches, die sich auf fachlich denkende Menschen einstellen können, wie Ingenieure oder Arbeiter in einem Produktionsunternehmen. Entscheider für die Auswahl von Führungskräfte-Coaches achten auf eigene Führungserfahrung des Coaches.

Richtig oder falsch gibt es nicht, nur passend oder unpassend bezogen auf den Kunden und seine Aufgabe. Erfahrungsgemäss können solche Coaches das grösste Interesse wecken, die zu ihrer Persönlichkeit stehen und sie zeigen.

Geben Sie deshalb Ihrer Positionierung eine persönliche Note und fragen sich:

  • Über welche Themen können Sie immer reden und zwar mit Begeisterung? Wann vergessen Sie die Zeit?
  • Wann kommen Sie ins Schwärmen und haben das Gefühl, Sie könnten Bäume ausreissen?
  • In welchen Situationen spüren Sie die Kraft, Neues zu wagen?
  • Welches Thema fasziniert Sie und kommt in Ihrem Leben immer wieder auf Sie zu?
  • Bei welchen Themen spüren Sie eine innere Orientierung?
  • Wo fällt es Ihnen leicht, einen anwendbaren Kundennutzen zu entwickeln?

Die berufliche Selbständigkeit als Coach – das Tagesgeschäft

Existenzgründer wundern sich oft, wie lange es dauert, Kunden zu gewinnen. Oft geben sie viel zu früh auf. Ihre Erwartung führt sie in die Irre: Sie glauben, ein Kunde müsse sie sehen, verstehen was sie anbieten – und wenn das Angebot passt, dann bucht er sie. In dieser Erwartung veröffentlichen sie eine Anzeige oder gehen einmal auf eine Messe und gewinnen nichts.

So verkopft funktioniert der Verkauf einfach nicht. Das ist das Geheimnis.

Ob Selbstzahler, kleines Unternehmen oder Konzern mit professioneller Personalentwicklung:

Die Entscheidung für Sie beginnt auf einer emotionalen Ebene. Der Entscheider findet Sie gut – oft ohne dieses «gut» so genau in Worte fassen zu können.

Er recherchiert im Netz und prüft, wie Sie sich verhalten, mit wem und worüber Sie reden. Wenn er das Gefühl hat, dass Sie ihm helfen können und er Vertrauen gefasst hat, nimmt er Kontakt zu Ihnen auf. Wenn alles gut läuft. Falls das Budgetjahr in seinem Unternehmen gerade abgelaufen ist, wartet er bis zur nächsten Planungsperiode. Die Anlaufzeit kann wirklich lange dauern. Geben Sie bloss nicht zu früh auf!

Wie finden Ihre Kunden zu Ihnen?

Wie findet Ihr Kunde zu Ihnen? Mehrere Wege bieten sich an:

  • Viele Kunden recherchieren zuerst bei Google. Wenn Sie sich für diesen Weg entscheiden, müssen Sie zuerst Ihre Suchworte festlegen und danach Ihre Webseite wie auch Ihre Veröffentlichungen optimieren.
  • Oder fokussieren Sie auf das Empfehlungsmarketing? Dann ist eine klare und einfache Positionierung besonders nützlich für Sie. Nur so haben Sie Einfluss darauf, wie Sie vorgestellt werden.
  • Wenn Sie vorwiegend in umfangreichen Projekten arbeiten, könnte Ihre Strategie darin liegen, Ihre Stammkunden besonders sorgfältig zu pflegen und jährlich zum Beispiel vier neue Kunden per Telefon zu akquirieren.
  • Angebote für Privatleute und Selbstzahler lassen sich besonders gut mit einer Kombination aus Bloggen und Vernetzung vermarkten.

Jeder dieser Wege funktioniert. Wir könnten Ihnen gute Beispiele nennen. Entscheiden Sie sich für einen, der zu Ihnen passt, und gehen ihn konsequent. Sie müssen nicht jedem Trend hinterherlaufen. Doch das, wofür Sie sich entscheiden, sollten Sie mit Nachdruck verfolgen.

Coach werden, glücklich sein

Die Welt ändert sich und wir uns mit ihr. Es kommt der Tag, an dem Ihre Positionierung nicht mehr passt. Das ist normal. Auch Coaches tut es gut, wenn sie sich ab und an einen Kollegen wenden, um ihren Standort neu zu bestimmen und ihr Profil zu schärfen. Lebensweise, Gewohnheiten, Ziele:

Im Laufe der Zeit schleift sich so manches ein, das überdacht werden will. Im alltäglichen Kleinklein verläuft man sich manchmal.

Ein Coaching bringt Sie zurück auf Kurs.

Viele Coaches sinnen zu Beginn ihrer Selbständigkeit auf ein Angebot, dass sich im weitesten Sinne unter die Überschrift «Ich verhelfe Dir zu einem erfüllteren Leben» fassen lässt. Es ist ein ausgesprochen menschenfreundlicher Ansatz, doch er führt auf einen wirtschaftlich schwierigen Pfad.

So arbeiten wir: gut strukturiert und mit Fokus

Während des ganzen Prozesses konzentrieren wir uns auf Ihre Ziele und die Ergebnisse, die Ihnen wichtig sind.

Angebote

  • Executive-Coaching für Führungskräfte
  • Start-up-Coaching bei Firmengründungen
  • Management-Coaching für Teamleiter
  • Personal-Coaching / Life-Coaching für Einzelpersonen
  • Interview-Coaching bei Bewerbungstraining
  • Firmenseminare

Über mich

Menschenliebe, Fachkompetenz und Erfahrungswissen

In den vergangenen 20 Jahren habe ich über 4000 Coachinggespräche geführt und mir eine breite Methoden- und Prozesskompetenz erarbeitet. Auf diese greifen Sie in der Zusammenarbeit mit mir zurück; ebenso auf meine tiefe Freude an einer persönlichen, intensiven und fruchtbaren Zusammenarbeit.

Qualifiziertes Business-Coaching baut auf erprobten Methoden und Arbeitstechniken auf. Ein gut gefüllter psychologischer Werkzeug-Koffer, Praxis erprobte Coaching-Tools ermöglicht es Ihnen in kürzester Zeit gute, nachhaltige Schritte zu gehen. «Sich verstanden fühlen» ist wichtig. Coaching-Kompetenz fällt nicht vom Himmel.

Sie profitieren von meiner fundierten Ausbildung (Coach mit eidg. Diplom HFP und Berater im psychosozialen Bereich mit eidgenössischem Diplom HFP) und meiner kontinuierlichen Coaching-Praxis.

Menschen zu befähigen, zu ermuntern und zu begleiten, dass sie ihre Ziele erreichen – das motiviert mich jeden Tag.

Was Sie ausserdem von mir wissen sollten

Ich …

  • bin Gründer, Inhaber und Geschäftsführer der Coachingplus GmbH.

  • habe ich mich im Business-Coaching auf die Laufbahnberatung, Persönlichkeitsentwicklung und Führung fokussiert

  • bin seit über 20 Jahren Coach

  • habe seit dem Jahr 2000 im Rahmen des 10-tägigen Coaching-Studiengangs bzw. Coachingplus viele Personen zum dipl. Coach SCA ausgebildet. Der Studiengang bereitet zudem seit 2015 auf die Prüfung zum «Betrieblichen Mentor FA» vor.

Ein Business-Coaching hilft sich persönlich weiterzuentwickeln. Ein entscheidender Impuls für Ihre Karriere! Sie erreichen mich am einfachsten per E-Mail. Gerne rufe ich Sie zurück.

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