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2. Schweizer Kongress für Adlerianische Psychologie SKAP 2016

Am 10. & 11. September 2016 findet der 2. Schweizer Kongress für Adlerianische Psychologie SKAP 2016 statt.

Am Samstagmorgen ist mein Referat „Selbstsabotage – die Saboteure in uns“ der Start in zwei spannende Seminartage. Unter anderem mit diesen Referenten:

Dr. Michael Titze, Prof.Dr. Jürg Frick, Peter Pollak, Elli von Planta.

Jetzt informieren und anmelden! http://skap.ch

 

Lesen Sie hier die ersten Inhalte zum Top-Referat von Urs R. Bärtschi:

„Selbstsabotage – das Rütteln am eigenen Sein“

Die Selbstsabotage schlägt selten dort zu, wo wir uns sicher, den Aufgaben gewachsen und dem Leben positiv zugewandt fühlen. Hier sind wir in unseren Stärken und Fähigkeiten zu Hause und gestalten Herausforderungen mit gewachsenem und erprobtem Selbstbewusstsein.

Wenn ich jedoch die Menge der Ratgeber anschaue, die zum Kauf angeboten werden, dann wird klar, dass viele Menschen sich oder die Umstände verbessern möchten. Der Grund liegt auf der Hand: Es läuft nicht immer alles rund und zufriedenstellend. Nicht immer herrscht eitel Sonnenschein. Wenn dem so wäre, dann würde es die Berufsgruppe der Coaches, der psychosozialen Berater/innen und der Therapeuten nicht brauchen.

Die Selbstsabotage setzt dort ein, wo wir unsere individuellen Fähigkeiten untergraben bzw. vergraben.

Aus meiner Beobachtung hat der Mensch drei verschiedene „Funktionsmodi“, wie die drei Gänge eines (alten) Autos:

  1. normal
  2. Stress
  3. Notsituation

Das normale Leben

Im alltäglichen, bekannten und beständigen Tempo ist der Mensch mehr oder weniger souverän unterwegs. Das Leben ist stabil und die individuellen Gewohnheiten können im Idealfall gut gelebt und die Stärken in Alltagssituationen genutzt werden.

Eigenartig ist jedoch die verbreitete Tendenz, dass einige Mitmenschen sich vielmehr ihrer Schwächen bewusst sind und diese im Alltag gar aktiv zu beobachten scheinen. Eine Fehlzündung? Oder eine verquer verstandene schweizerische Bescheidenheit?

Druck, Anspannung und Belastung sind im Stressmodus deutlicher spürbar. Überbelastung und Strapazen erfordern eine übermässige Anstrengung und einen erheblichen Kraftaufwand. Auf unserem Ausflug auf vier Rädern gilt es nun die erste Steigung zu nehmen. Obwohl es anfangs vielleicht nur leicht bergauf geht, ist der zunehmende Kraftaufwand spürbar. Die Übersetzungsverhältnisse verändern sich – nicht nur beim Auto. Beim Menschen nehmen die Ungeduld und die innere Spannung zu und in folgenden Aspekten ist eine Veränderung zu beobachten:

  1. in der Wahrnehmung und
  2. in der Handlung

Am 10. September 2016 hören Sie mehr! Am 2. Schweizer Kongress für Adlerianische Psychologie SKAP in Kloten (Zürich Flughafen).